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NUR IM TEAM IST DIE KRISE ZU STEMMEN

Onlinekonferenz mit 500 Teilnehmenden erörtert Fragen des klinischen Risikomanagements in der COVID-19-Pandemie


Im Umgang mit der COVID-19-Pandemie hat jede Klinik ihren eigenen Weg finden müssen. Gezeigt hat sich aber, dass Zusammenarbeit im Team entscheidend für den Erfolg ist. Was die Teamarbeit in Krisenzeiten fördert und was sich darüber hinaus als hilfreich erwiesen hat, haben Praktiker in einem großen Onlinekongress erörtert.

Die zur Ecclesia Gruppe gehörende GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung, das Softwareunternehmen inworks, Hersteller von Programmen für Qualitäts- und Risikomanagement in Krankenhäusern, und das Institut für Patientensicherheit InPASS hatten die Konferenz gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit auf die Beine gestellt. Rund 500 Teilnehmende zählte das Webinar. „Das zeigt, dass wir den Bedarf getroffen haben“, bilanzierte Dr. Peter Gausmann, Geschäftsführer der GRB.

„Aus der Praxis für die Praxis“ – diese Leitlinie hatte Dr. Ruth Hecker (Uniklinik Essen), die Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit, dem Kongress vorangestellt. Professor Dr. Massimiliano Sorbello aus der Universitätsklinik Catania schilderte, welche besonders harten praktischen Erfahrungen Pflegende und medizinisches Personal in Italien im Kampf gegen COVID-19 machen mussten. Eine Aufgabe wie die Bekämpfung dieser Pandemie sei nur im Team zu lösen, berichtete er. Und dieses Team müsse hervorragend funktionieren, weil aus Kapazitätsgründen und zum Eigenschutz nur so viel Personal wie absolut notwendig am Bett eines intensivpflichtigen COVID-19-Patienten tätig werden dürfe.

Hoher Einsatz, hohe Solidarität und große Transparenz kennzeichnen für Stephan Demus, Pflegedirektor am Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz, den Umgang mit der Pandemie. Stephan Demus gab seinen Zuhörern mit auf den Weg, die eigenen Katastrophenpläne auf Fälle wie eine Pandemie auszudehnen, die Einsätze zu trainieren und mehr Schutzausrüstung zu lagern als bisher vorgesehen. In Erkelenz wurde zudem kurzerhand eine Station, die über separate Zugänge verfügt, zur COVID-19-Station umgewidmet. Der Regelbetrieb auf dieser Station wurde eingestellt, um ausreichend Kapazitäten für die personalintensive Betreuung der COVID-19-Patienten zu haben.

Training der Teams – vom An- und Ausziehen der Schutzkleidung über die Erfassung neuer Patienten bis hin zur Behandlung – das ist für Prof. Dr. Philip Eisenburger, Chefarzt der Notaufnahme am Klinikum Nord in Wien, die Essenz der vergangenen Wochen. In der Notaufnahme wurden getrennte Bereiche für nicht-infektiöse und infektiöse Patienten geschaffen, vorgeschaltet war eine Erstbegutachtung in einer ärztlichen Ambulanz. Checklisten für Erfassung und Meldung halfen bei der Einordnung. Darüber hinaus hatten die Mitarbeitenden viele Ideen, um die eigene Sicherheit und die der Patienten zu erhöhen. So wurden beispielsweise für die unterschiedlichen Behandlungen notwendige Materialien zusammen in Kunststofftüten verpackt, um so die zu desinfizierenden Oberflächen zu reduzieren.

Bestärkt durch den Erfolg der Konferenz wollen die Organisatoren bei einer Nachfolgeveranstaltung mit zeitlichem Abstand erneut die Frage stellen, was sich im klinischen Risikomanagement unter Krisenbedingungen als hilfreich erwiesen hat. InPASS, inworks und die GRB haben außerdem eine spezielle Plattform geschaffen: Unter https://www.cirs-health-care.de/covid-19-cirs können Probleme und gelungene Strategien in COVID-19-Zeiten geteilt werden.
 

Über die GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH (GRB)

Die GRB ist vor mehr als 25 Jahren gegründet worden, um die Risikoberatung der Makler der Ecclesia Gruppe mit ihren Dienstleistungen für Unternehmen der Gesundheitswesens zu unterstützen. Die GRB setzt ihre Beratungskompetenz außerdem dazu ein, um mit ihren Kunden die Vorteile eines professionellen klinischen Risikomanagements für die Patientensicherheit sowie für Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität zu realisieren. Rund 1.650 der zeitintensiven Beratungen haben die 15 Risikoberaterinnen und -berater bereits durchgeführt, 2.500 Maßnahmen zur Patientensicherheit hat die GRB entwickelt.
 

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