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Sepsis: Rechtzeitige Diagnose rettet Menschenleben

GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung sieht in der Früherkennung einen Schlüssel zur Bekämpfung der Blutvergiftung


Detmold. 75.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an einer Sepsis. Damit steht die im Volksmund als „Blutvergiftung“ bekannte Krankheit nach Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Krebs auf Platz drei der häufigsten Todesursachen. Nach Erkenntnissen der GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung führen vor allem Diagnosefehler zu Patientenschädigungen durch eine Sepsis, das heißt, die Krankheit wird in diesen Fällen gar nicht, nicht rechtzeitig oder verzögert erkannt. Schwerwiegende Komplikationen können die Folge sein. „Die Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Diagnosefehlern spielen daher insbesondere bei der Sepsiserkennung und -behandlung eine besondere Rolle“, sagt Dr. Peter Gausmann, Geschäftsführer der GRB, zur heute (16. Februar) gestarteten Kampagne „Deutschland erkennt Sepsis“ des Aktionsbündnisses
Patientensicherheit (APS).

Die GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung beteiligt sich an dieser Kampagne. Das zur Ecclesia Gruppe gehörende Unternehmen berät seit 1994 Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen bei der Vermeidung von Behandlungs- und Pflegefehlern. Mit einem Bündel von Methoden der Analytik, der Organisationsentwicklung und der Bildung unterstützt die GRB ihre Kunden bei der Steigerung der Patientensicherheit. Die Sepsis-Prävention spielt dabei eine herausragende Rolle.

„Entscheidend ist die rechtzeitige Erkennung der Symptome. Das heißt, es müssen die Kompetenzen und die technischen Voraussetzungen vorhanden sein, um Frühindikatoren zu interpretieren, ein sachgerechtes Überwachungssystem für kritische Patienten zu organisieren und eine gezielte, wirkungsvolle Therapie einzuleiten“, fasst Dr. Peter Gausmann die Erkenntnisse der GRB zusammen. Zu den Empfehlungen der
GRB zur Förderung der Patientensicherheit in diesem wichtigen Feld gehören daher beispielsweise die Einführung eines Early Warning Scores (Frühwarnsystem) zur Sepsisfrüherkennung, die Schulung der standardisierten Verlaufskontrolle bei Patienten (insbesondere nach einer Operation) sowie der Aufbau und die Etablierung von spezifischen, interprofessionell besetzten Sepsis-Teams.

Dr. Gausmann bezieht sich in seiner Analyse auf internationale und nationale Studien, aber auch auf Erfahrungen der GRB und der übrigen Ecclesia Gruppe. Der größte deutsche Versicherungsmakler für Unternehmen und Institutionen ist seit Jahrzehnten Marktführer im Bereich der Sozialwirtschaft und des Gesundheitswesens und verfügt daher über eine breite Informationsgrundlage zu Heilwesen-Schäden.


Sepsis – eine globale Bedrohung Gemeinsam mit der Sepsis-Stiftung, dem Sepsis-Dialog und der deutschen Sepsis- Hilfe hat das Aktionsbündnis Patientensicherheit die neue und vielschichtige Aufklärungsaktion initiiert. Ziel ist es, das Wissen, das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit für ein wichtiges Thema in der Gesundheitsprävention und Krankheitsbewältigung bei den Bürgerinnen und Bürgern, Ärztinnen und Ärzten und den Pflegenden in den Fokus zu rücken.

Die Sepsis oder Blutvergiftung stellt die schwerste Verlaufsform einer Infektion dar. Dabei beschädigt die körpereigene Abwehrfunktion das eigene Gewebe und die eigenen Organe. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte die Sepsis 2017 als globale Bedrohung ein und forderte die Weltgemeinschaft mit einer Resolution an die nationalstaatlichen Gesundheitssysteme auf, ihre Maßnahmen zur Prävention, Diagnose und Behandlung zu verbessern.


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Thorsten Engelhardt
Pressesprecher Ecclesia Gruppe
Ecclesiastraße 1 - 4
32758 Detmold
Telefon +49 5231 603-6912
Telefax +49 5231 603-606912
Mobil +49 151 28800245

www.ecclesia-gruppe.de

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